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Energieverbrauch

Für die Ausübung der eigentlichen Geschäftstätigkeit am Standort verwenden wir elektrische und Heizenergie zum Beispiel für Flurförderfahrzeuge, den Einsatz von IT-Installationen, für die Beleuchtung und Klimatisierung.

Dafür nutzen wir teilweise von uns gewonnene Solarenergie, die dem Ökostrom zugerechnet und nicht separat ausgewiesen wird (die Differenz wird ins örtliche Stromnetz eingespeist).

Zur Reduzierung des Energieverbrauchs wurden erhebliche Investitionen in Gebäude und innovative Technologien getätigt. Neben den Neu- bzw. Anbauten in Köln, Rostock, Kassel, Dresden und Stuttgart mit effizienteren Wärmewerten, Solartechnik, viel Glas zur Tageslichtgewinnung, modernster Klimatechnik usw. wurden an diversen Standorten vor allem Heizungsanlagen modernisiert, in intelligente Lichttechnik investiert und LED-Beleuchtungssysteme für den Lagerbereich getestet. Den Energieeffizienz-Impulsgesprächen mit Vertretern des RKW-Netzwerks konnten noch weitere Verbesserungshinweise entnommen werden, die im Laufe der nächsten Berichtsperiode zum Tragen kommen. Das RKW-Kompetenzzentrum ist eine gemeinnützige Forschungs- und Entwicklungseinrichtung des Rationalisierungs- und Innovationszentrums der deutschen Wirtschaft e.V., gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

 

Eine absolute Einsparung an Energie durch die durchgeführten Maßnahmen konnte nicht ermittelt werden, da zusammen mit den Maßnahmen auch entgegenwirkende Prozessveränderungen zur Steigerung der Kundenzufriedenheit oder zur Verbesserung des Prozessablaufs bzw. des Arbeitsumfeldes umgesetzt wurden.

Somit resultiert zum Beispiel ein erhöhter Stromverbrauch aus neuen automatischen Kleinteilelägern in Freiburg und Köln, aus nachinstallierten Klimaanlagen an den Berliner Standorten sowie aus der Installation einer Erdwärmepumpe in Rostock, die zwar hinsichtlich der Heizenergie enorme Einsparpotentiale bietet, jedoch einen erhöhten Bedarf an elektrischer Energie aufweist. Dennoch konnte der Gesamtbedarf an elektrischer Energie deutlich reduziert werden.

Die hinzugewonnene Lagerfläche an den Standorten Dresden, Köln, Rostock und Kassel führt zwar zu einer verbesserten Lieferfähigkeit, aber auch zu erhöhten Heizenergieverbräuchen.
Unter Berücksichtigung des jeweiligen Klimafaktors wird insgesamt aber eine effizientere Nutzung der Heizenergie im Vergleich zum Vorjahr deutlich.
Diesen Weg wollen wir weiter vorangehen.

In den kommenden Jahren ist eine weitere Energieeffizienzsteigerung durch die geplanten Neu- und Anbauten in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Memmingen, Freiburg, Stuttgart, Erfurt, Berlin und Bruchsal mit deutlich verbesserten Umwelt- und Energieeffizienzwerten zu erwarten.