Standortentwicklungen

Als Systemdienstleister mit einer wachsenden Artikelvielfalt benötigt die igefa deutschlandweit ausreichende Lagerflächen, um eine hohe Lieferfähigkeit sicherzustellen.Hierfür wurden im Berichtszeitraum enorme Investitionen gestemmt. Über 34.000 Quadratmeter zusätzliche Lagerfläche sind entstanden.

Zugleich sind 6.000 Quadratmeter mehr Büro- und Sozialflächen entstanden, um der wachsenden Mitarbeiterzahl nicht nur platztechnisch gerecht zu werden, sondern auch großzügige, attraktive Räumlichkeiten zu bieten, in denen sich die Mitarbeiter wohlfühlen.

Bei der Planung der Bauten wurde ganz besonders auf energieeffiziente Gebäudetechnologien geachtet, nicht zuletzt um die Versiegelung von immerhin knapp 50.000 Quadratmeter unversiegelter Grünflächen, die bei den Erweiterungen unvermeidbar waren, zu kompensieren.

Allein beim Neubau von O+S Offterdinger & Sailer in Kornwestheim sind 420.000 Euro in eine Photovoltaikanlage, eine Windkraftanlage, in Geothermie sowie in eine besondere Wärmedämmung und Dreifachverglasung geflossen. Dies übertrifft die Energieeinsparverordnung bei weitem.

Insgesamt produziert die igefa heute rund 1.000 Megawattstunden Solarenergie pro Jahr in Bremen, Dresden, Kornwestheim, Malterdingen, Memmingen und Rostock.

An den Standorten Bruchsal und Tornesch konnte durch die Lagerflächenvergrößerung auf die Nutzung von Außenlägern mit den damit verbundenen aufwendigen Zwischentransporten als Ausweichlösung verzichtet werden. Die Zusammenlegung der Standorte Augsburg und Kempten im neuen Gebäude in Memmingen hat ebenfalls zur wesentlichen Verkürzung von Wegen geführt. Dies schlägt sich positiv in der Entwicklung der Kraftstoffverbräuche nieder (Link zu "Unterwegs auf Deutschlands Straßen").
Zur weiteren Kompensation wurden in Malterdingen 18 großkronige Bäume gepflanzt, in Bruchsal weitere und in Kornwestheim wurde das Dach begrünt.

Doch auch an Standorten ohne bauliche Veränderungen wurden Energieeffizienzmaßnahmen durchgeführt. Die Aufwendungen für die Umstellung der Beleuchtung auf LED oder andere energiesparende Alternativen an den Standorten Frankfurt, Mettmann und Osnabrück belaufen sich bisher auf über 160.000 Euro. Dresden und andere Standorte planen ähnliche Vorhaben im kommenden Berichtszeitraum.

Die Gesamtbilanz lässt sich sehen: Der Verbrauch von Gebäudeenergie, das heißt Strom und Heizenergie konnte per 2014 im Vergleich zu 2012 um 15 Prozent gesenkt werden.

Bei der Umsatzsteigerung in Höhe von kumuliert 7,5 Prozent im Vergleich zum Jahr 2012 und der Lagerflächenerweiterung um knapp 35.000 Quadratmeter wäre eigentlich eine Erhöhung der Energieverbräuche zu erwarten gewesen. Durch die Energieeffizienzmaßnahmen konnte dennoch eine Reduzierung realisiert werden. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass ein gewisser Anteil der Einsparung in der Heizenergie dem warmen Winter in 2014 zuzuschreiben ist.

In Planung:

Ein weiterer Neubau in Neumünster im Herzen Schleswig-Holsteins wird im Herbst 2016 fertiggestellt sein. 20.000 Quadratmeter Lagerfläche sowie ein großzügiger Verwaltungs- und Schulungsbereich entstehen. Auch hier sind modernste Technologien unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten angedacht: eine Solaranlage auf dem Dach, eine Erdwärmeanlage, eine Stromtankstelle, LEDBeleuchtung und vieles mehr.

Am Standort in Blankenfelde-Mahlow bei Berlin wird Mitte 2017 die Lagerhalle um 6.000 Quadratmeter erweitert. Gleichzeitig entsteht nebenan ein Verwaltungsgebäude für die igefa Handelsgesellschaft mit 4.000 Quadratmeter Bürofläche. Für den Umzug der Mitarbeiter der igefa Handelsgesellschaft aus dem Norden Berlins sind mitarbeiterfreundliche Lösungen angedacht.

Ansprechpartner

Julia Del Pino ist verantwortlich für den Bereich Nachaltigkeit bei der igefa
JuliaDel Pino
Rat für Nachhaltigkeit (Vors.)

igefa Zentrale

Henry-Kruse-Straße 1
16356 Ahrensfelde
Deutschland
Tel.: 
033708 57-224
Fax: 
033708 57-210
E-Mail schreiben