§ 1   Vertragsgegenstand und Vertragspartner

  1. Über die Website https://www.igefa.de/wissenscenter/seminare, deren Betreiber die IGEFA Handelsgesellschaft mbH & Co. KG – nachfolgend „IGEFA“ – ist, können sich IGEFA-Kunden über das Seminarportfolio, insb. in den Bereichen Gebäudereinigung, Gesundheitswesen, Hotellerie, Gastro­nomie und Catering sowie Lebensmittelverarbeitung der bundesweit agierenden igefa-Mitgliedsbetriebe informieren und bei Interesse ein Angebot zum Abschluss eines Seminar­vertrages abgeben. Die IGEFA ist nicht Anbieter der einge­stellten Seminare.
  2. Die Teilnahme an den Seminaren wird ausschließlich Unter­nehmern im Sinne des § 14 BGB und juristischen Personen des öffentlichen Rechts – nachfolgend „Kunde“ – angeboten.
  3. Die Seminarverträge kommen aufgrund der Bestellungen des Kunden mit den jeweils als Veranstalter hinterlegten igefa-Mitgliedsbetrieb – nachfolgend „Veranstalter“ – durch Auf­tragsbestätigung und Rechnungs­legung zustande. Nur diese Vertragspartner sind hinsichtlich der Seminarverträge berech­tigt und verpflichtet.

 

§ 2   Angebot und Vertragsabschluss

  1. Bei den eingestellten Seminaren und Seminarbeschreibungen handelt es sich nicht um ein Angebot zum Abschluss eines Seminarvertrages, sondern lediglich um die Aufforderung des Veranstalters an den Kunden zur Abgabe eines solchen Angebots durch den Kunden (sog. Invitatio ad offerendum).
  2. Über https://www.igefa.de/wissenscenter/seminare erhält der Kunde einen Überblick über das Gesamtportfolio, der an den ein­zelnen Standorten der igefa-Mitgliedsbetriebe stattfindenden Seminare. Durch Anklicken eines Seminares gelangt der Kunde auf die Anmeldeseite. Bei Interesse hinterlegt der Kunde seine Daten, wie E-Mail-Adresse, Telefon-Nr. sowie Kunden-Nr. und gibt durch Anklicken des Buttons „jetzt anmelden“ ein verbind­liches Angebot zum Abschluss eines Seminarvertrages ab.
  3. Der Seminarvertrag kommt erst mit Zusendung der elektro­nischen Anmeldebestätigung zustande.
  4. Soweit einzelvertraglich nichts Abweichendes vereinbart wurde, werden diese Allgemeinen Seminarbedingungen Vertrags­be­standteil.

 

§ 3   Seminargebühr

  1.   Die Seminargebühr ist ausschließlich in EURO zzgl. Mehrwert­steuer ausgewiesen und enthält – soweit nichts anderes ange­ge­ben – eine Mahlzeit bzw. Snack sowie alkoholfreie Getränke.
  2.  Die Zahlung der Seminargebühren hat – soweit nichts anderes angegeben – unverzüglich nach Erhalt der Rechnung durch Über­weisung auf das in der Rechnung angegebene Bankkonto zu er­folgen.                 
  3.   Anfallende Übernachtungs- und Reisekosten sind vom Kunden zu tragen.

 

§ 4   Stornierung

  1. Eine kostenlose Stornierung der Seminarteilnahme durch den Kunden ist bis zu vier Wochen vor Seminarbeginn möglich. Im Falle einer Stornierung bis spätestens drei Arbeitstage vor Seminarbeginn wird der Veranstalter 30 % der bereits beglichenen Teilnahmegebühr und bei einer späteren Stor­nierung die voll­ständige Teilnahmegebühr als Stornierungsge­bühr einbe­halten.
  2. Die Stornierungserklärung bedarf der Textform. Maßgeblich hierfür ist die Möglichkeit der positiven Kenntnisnahme des Veranstalters.
  3. Die Entsendung eines Ersatzteilnehmers ist nach vorheriger Anmeldung in Textform möglich.
  4. Der Veranstalter behält sich vor, das Seminar aus wichtigen Gründen – insb. bei Nichterreichen der Mindestteil­neh­merbe­legung von 50 % oder Erkrankung des Referenten abzu­sagen. In dem Fall erhält der Kunde die volle Teil­nehmer­gebühr zu­rückerstattet. Die Geltendmachung weiterer An­sprüche durch den Kunden, gleich welcher Art, sind aus­drücklich ausgeschlossen.

 

§ 5   Nutzungsrechte

  1. Der Veranstalter behält sich ausdrücklich die Urheberrechte an den seitens des Veranstalters erstellten Seminarunterlagen vor. Vereinbarungen über die Übertragung von Nutzungs­rech­ten können ausschließlich einzelvertraglich getroffen werden.
  2. Sollten im Rahmen von Seminarveranstaltungen gemeinsam Modelle, Methoden oder ähnliches entwickelt werden, erhält der Veranstalter hieran – soweit einzelvertraglich nichts Ab­weichendes vereinbart – ein unwiderrufliches und un­einge­schränktes Nutzungsrecht.
  3. Die vom Veranstalter überlassenen Seminarunterlagen bzw. -materialen dürfen vom Kunden ausschließlich für die Durch­führung des Seminars genutzt werden. Der Kunde wird dem Veranstalter diese Unterlagen bzw. Materialien unaufgefor­dert zurückgeben. 

 

§ 6   Haftung

  1.   Der Veranstalter haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmun­gen für vorsätzlich oder fahrlässig verursachte Schäden, die auf der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit beruhen.
  2. Der Veranstalters  haftet  für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung einer wesentlichen Ver­trags­pflicht (Kardinalpflichten) des Veranstalters beruhen, auf die vertrags­typischen vorhersehbaren Schäden sowie in allen Fällen vertrag­licher und außervertraglicher Haftung, unter Begrenzung auf die leicht fahrlässige Verletzung von wesentlichen Pflichten.
  3.   Für den Fall der fahrlässigen und leicht fahrlässigen Verletzung un­wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung ausgeschlossen.

 

§ 7   Geltende Datenschutzbestimmungen

  1. Der Herausgeber und die Veranstalter speichern ggf. personen­be­zogene Daten. Die Verarbeitung personenbezogener Daten, wie Name, Anschrift, E-Mail-Adresse oder Telefon­-Nr. einer be­troffenen Person werden lediglich für die Abwicklung des Auf­trages verwendet und erfolgen stets im Einklang mit der Daten­schutz-Grundverordnung und in Überein­stimmung mit dem für die Veranstalter geltenden landesspezi­fischen Datenschutzbe­stimmungen. Die Daten werden nur zum Zwecke der Auftrags­abwicklung an Dritte – z.B. igefa-Mitgliedsbetriebe und Referenten – herausgegeben.
  2. Nähere Informationen erhalten Sie in den Datenschutz­er­klärun­gen auf unserer Homepage https://www.igefa.de/daten­schutz.

 

§ 8   Schlussbestimmungen

  1. Für die Allgemeinen Seminarbedingungen und die Rechtsbe­zie­hung zwischen Kunden und Veranstalter gilt das Recht der Bun­desrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kauf­rechts.
  2. Ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche gegenwärtige und zukünftige Ansprüche, die sich aus der Geschäftsverbindung er­geben, ist der Sitz des Veranstalters. Der Veranstalter ist berechtigt, den jeweiligen Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.
  3. Sollte eine Bestimmung in diesen Allgemeinen Seminarbe­din­gungen oder eine Bestimmung im Rahmen sonstiger Verein­ba­rungen unwirksam sein oder werden, so wird hiervon die Wirksamkeit aller sonstigen Bestimmungen oder Verein­ba­rungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Bestimmung als vereinbart, die der von den Parteien gewollten wirtschaftlich am nächsten kommt.

 

Stand 12/2018