Hospitation bei Henry Kruse - ein Einblick ins Unternehmen

Tugay Yagmur ist Auszubildender des Klinikums Itzehoe. Im Zeitraum vom 11.03.2019-15.03.2019 hospitierte er bei der Henry Kruse GmbH & Co. KG in Neumünster, einem Unternehmen des igefa-Firmenverbundes. In der Artikelserie gibt er einen Einblick in seine Erlebnisse während der Hospitation.  

Kruse Neumünster Werte

Mein beruflicher Hintergrund und wie es zur Hospitation kam

Tugay Yagmur Hospitation Kruse Neumünster

Ich mache eine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik im Klinikum Itzehoe. Wir sind ein relativ großes Krankenhaus, aber unser Lager ist flächentechnisch relativ klein und bescheiden. Dennoch haben wir sehr viele Verbrauchsartikel im Hause, welche auf verschiedenen Stationen und in verschiedenen Abteilungen angewendet werden und dies benötigt eine logistisch gesehen optimale Versorgung und Lagerhaltung. Dieser Bericht soll auch nicht vom Klinikum Itzehoe handeln, sondern von meiner Hospitation bei der Henry Kruse GmbH & Co. KG, jedoch möchte ich die Schnittstelle und den Grund für den externen Einsatz erläutern.

Kurz gesagt: Der Einkauf tätigt die Bestellungen, die Artikel werden im Lager gelagert, der Stationsbedarf wird ermittelt, Artikel werden kommissioniert, auf Station verräumt und verbraucht. Einen Warenausgang mit Packstation, eine Warenauslieferung mit Kraftfahrzeugen und ein großes Lager mit Flurförderzeugen sind im Klinikum Itzehoe nicht gegeben. Da diese Themen aber ein Bestandteil meiner Ausbildung sind und ich diese nur theoretisch aus der Berufsschule kenne, wurde mir die Möglichkeit seitens meines Betriebes und der Henry Kruse GmbH & Co. KG, hospitieren zu dürfen, geboten.

Warum meine Aufregung recht schnell verflog

Kruse Neumünster Eingang

Mein erster Tag, Montag, Dienstbeginn war um 8:30 für mich. Die Anfahrtsmöglichkeit mit dem Auto war sehr gut aus Itzehoe. Schon auf der Autobahn sah man das riesige Gebäude und die Freude wurde größer. Runter von der Autobahn, Kreuzung überquert und das  Auto auf einem der sehr vielen freien Parkplätze gestellt und nun stand ich vor dem riesigen Gebäude. Einmal tief durchgeatmet und rein in den Empfangsbereich und da wurde ich schon sehr freundlich empfangen. Ich sagte, dass ich der Hospitant aus dem Klinikum Itzehoe bin. Die nette Dame tätigte einen Anruf, ich setzte mich und schaute umher, das Gebäude hatte einen sehr sauberen und gepflegten Anschein.

Nach fünf Minuten kam schon ein junger Mann auf mich zu und stellte sich vor. Herr Neuner, mein Ansprechpartner für diese Woche, machte einen sehr netten Eindruck. Nach dem ersten Wortwechsel hatte ich mich schon wohl gefühlt, denn Herr Neuner und ich haben einen Altersunterschied von nicht mal 10 Jahren und dies lockerte meiner Meinung das Gespräch. Wir setzten uns in einen der vielen Besprechungsräume, gingen meinen Wochenplan durch und kümmerten uns um den Papierkram. Im Anschluss bekam ich eine Führung durch das Unternehmen.

 

Unübersehbar und gelebt - die Werte des Kruse Firmenverbundes

Kruse Neumünster Werte

Wir unterhielten uns ununterbrochen, sowohl betrieblich als auch privat, und man fühlte sich immer und immer wohler. Bei der Rundführung fielen mir direkt die vielen Schulungs- und Seminarräume auf, welche im Sinne von Weiterbildungszwecken auch von den Auszubildenden benutzt werden. Des Weiteren fanden auch die bunten Schriftzüge auf den Wänden eine sehr große Beachtung, die sogenannten Henry Kruse-Werte. Ich persönlich würde sie im kleineren Sinne nicht nur als eine Regelung auffassen, sondern eher als die goldene Essenz eines lobenswerten Arbeitsklimas. Ebenso vermitteln sie einem Außen-, aber auch Innenstehenden, das Gefühl einer großen Familie und ich fühlte mich selbst als Hospitant als ein neues Mitglied dieser Familie. Bekannt ist ja auch, dass die Henry Kruse GmbH & Co. KG ein Familienunternehmen ist.

Kruse Neumünster Eingang
Kruse Neumünster Empfang
Kruse Neumünster Werte
Kruse Werte Slogan
Kruse Neumünster Besprechungsraum
Kruse Neumünster Werte

Kruse Neumünster hat Gesundheit und Fitness im Blick

Ein weiterer Blickfang war die große betriebseigene Mehrzweckhalle, wo zum einen verschiedene gesundheitsfördernde Kurse und Sportarten angeboten werden, zum anderen aber auch Betriebsfeste und Events stattfinden. Nachdem ich vor großer Begeisterung als leidenschaftlicher Sportler beinahe in Ekstase fiel, liefen Herr Neuner und ich weiter in Richtung Innendienst, zum sogenannten Klinik-Team. In einem der vielen Büros des Innendienstes wurde ich von den Herren Heiden, Bojak und Kliem empfangen.  Bevor ich mich setzen konnte, wurde mir schon freundlicherweise Kaffee und Kuchen angeboten, da einer der Kollegen am Wochenende heiratete, dafür nochmal herzlichen Glückwunsch und alles Gute meinerseits.

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Der Bereich Disposition rundete den ersten Tag ab

Mit einer Tasse Kaffee setzte ich mich zu dem Auszubildenden Herr Kliem. Dieser erklärte mir die Auftragsannahme und dessen Bearbeitung. Kurzer Blick auf meinen Wochenplan und schon ging es weiter zur Disposition. Angekommen in der Disposition schauten mich beim Betreten des Raumes acht Augen an. Ich stellte mich kurz vor und auch hier merkte ich nach kurzer Zeit, dass das Arbeitsklima sehr angenehm ist. Herr Kokott bat mich, einen der Stühle zu nehmen und mich neben ihn zu setzen. Wir unterhielten uns über die Tourenplanung und er zeigte mir die Programme, die dafür benötigt und verwendet werden. Mir wurde der Sachverhalt sehr gut erklärt und bei Unklarheiten oder aus Interesse, stellte ich viele Fragen, welche mir mit Humor und vorhandener Fachkompetenz beantwortet wurden.