Alles aus einer Hand: Prozessoptimierung an der Werkbank

23 Uhr, irgendwo in einer Werkhalle in Deutschland: Startklar und gut gelaunt macht sich der Mitarbeiter fertig für die Schicht. Eigentlich ein Tag wie jeder andere auch. Nur für eine Millisekunde zweifelt er an der Sicherheit. Dann macht er sich festen Schrittes auf den Weg zum Automaten. 10 Sekunden später zückt er seinen Zeiterfassungschip, hält ihn vor den Ausgabeautomaten. Ein kurzes Surren und klickern im Inneren und die passenden Schnittschutzhandschuhe liegen im Ausgabefach.

Wie ist das bei Ihnen im Unternehmen? Setzen Sie bereits auf Ausgabeautomaten oder arbeiten Sie mit Magazinen, in denen die Arbeitsmittel gelagert sind und der Zugang nur innerhalb bestimmter Zeiten möglich ist?

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Nicole Kempe
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Ausgabeautomaten – Einsparung, Optimierung, Kontrolle und Sicherheit

Für Unternehmen mit Mehrschicht-System stellt die Versorgung von Arbeitnehmern mit persönlicher Schutzausrüstung und Hilfsmitteln zur Gebäude- und Anlagenpflege vor logistische und organisatorische Herausforderungen.

Magazine bieten gute Versorgungsmöglichkeiten, weisen aber erhebliche Nachteile auf. Sie benötigen viel Stellfläche und haben oft nur tagsüber geöffnet. Mitarbeiter der Spät- und Nachtschicht haben das Nachsehen oder nehmen sich mehrere Artikel aus dem Magazin, um jederzeit gut versorgt und abgesichert zu sein. Der Weg von der Produktionshalle zum Magazin kann für Einzelne lang werden, je nach Entfernung des Magazins. Die langen Laufwege rauben Unternehmen wertvolle, produktive Arbeitszeit.  

Abhilfe bieten intelligente Ausgabeautomaten, die über das Werk verteilt aufgestellt werden. Verbrauchsgüter stehen 24 Stunden, 7 Tage die Woche an 365 Tagen im Jahr griffbereit zur Verfügung. Wird eine Mindestmenge erreicht, lösen die Ausgabeautomaten automatisch Bestellungen aus.

Produktionsleiter, Controller und Einkäufer erhalten jederzeit Auskunft über Kosten und Verbräuche. Im Vergleich zum Materialausgabelager benötigen sie weniger Stellfläche und können nah am Arbeitsplatz aufgestellt werden. Dadurch steigern Sie die Arbeitszeitauslastung der mit persönlichen Schutzausrüstungen arbeitenden Mitarbeiter signifikant.

Kostenreduktion und Transparenz im Verbrauch

MAXXEO Ausgabeautomat

Schwund- und Kostenreduzierung

Gerade bei langen Arbeitswegen und unkontrollierten Zugängen kommt es vor, dass Mitarbeiter mehr Artikel als notwendig aus Materiallagern nehmen. Was auf den ersten Blick nach einer Bagatelle aussieht, summiert sich aufs Jahr hochgerechnet.

Mittels Ausgabeautomaten reduzieren Sie Ihre Kosten um 10 bis 30 Prozent. Statt 100.000 Euro zahlen Sie nur noch 70.000 bis 90.000 Euro für die Versorgung Ihrer Mitarbeiter mit dem richtigen Arbeitsschutz.

Transparenz

Dank der Ausgabeautomaten behalten Sie den Überblick, wer welche Verbrauchsgüter entnimmt. Selbst die Dokumentation zur sachgerechten Anwendung kann hinterlegt und eingesehen werden. Holt sich ein Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum keine Artikel, kann das ein Zeichen für unsachgemäßen Gebrauch, die Nutzung eigener persönlicher Schutzausrüstung oder ein Verzicht auf Arbeitsschutz sein.

Ausgabeautomaten schärfen das Bewusstsein für die persönliche Ausrüstung und den sorgsamen Umgang damit.

Sicherheit für Mitarbeiter

Mitarbeiter bekommen PSA im konkreten Bedarfsfall rund um die Uhr – und das ohne Wartezeiten.

Ausgabeautomaten arbeiten mit definierten Benutzergruppen. Mittels Software legen Sie fest, wer welche Artikel entnehmen darf. Jeder Benutzer bekommt nur die für ihn vordefinierten Produkte. Personen, die keine Berechtigung haben, bekommen auch keinen Zugang zu den Artikeln, die sich im Ausgabeautomat befinden.

In der Praxis bedeutet das beispielsweise, dass Schnittschutzhandschuhe nur Mitarbeiter an der Werkbank erhalten und Chemikalienschutzhandschuhe nur an Reinigungspersonal ausgegeben werden.

Die Identifikation der Benutzer erfolgt direkt am Ausgabeort über einen Code oder Zeiterfassungschip.

Prozessoptimierung mit intelligenten Ausgabeautomaten

Mittels Automaten vereinfachen Sie die administrativen Aufgaben im Zusammenhang mit der persönlichen Schutzausrüstung. Ausgabezettel und aufwendige Verbuchung gehören der Vergangenheit an. Stattdessen belegen Sie die Herausgabe der PSA-Artikel ohne gesonderte Arbeitskräfte, aber dafür erfolgt eine automatische Dokumentation der Artikelausgabe.

Zeitgleich stehen Ihnen Statistiken für das Einkaufs-Controlling und für ein internes Benchmarking in Punkto Materialverbrauch im Standortvergleich zur Verfügung.

Eine gut durchdachte Automatenlandschaft, Harmonisierung der Produkte und vollautomatische Bestandsführung und Wiederbeschaffung verschlankt Ihre Beschaffungsprozesse deutlich.

5 Schritte und ein Grundsatz zur Einführung einer Automatenlandschaft

Als ich Max Richter, den Geschäftsführer von MAXXEO, in Vorbereitung auf diesen Artikel fragte, auf was es bei der Einführung von Automaten ankommt, sagte er:

„Ohne Daten keine Automaten.“

Er definierte die Schritte wie folgt.

1. Schritt: Datenanalyse

  • Analyse des Produktsortiments und wenn möglich auch der benötigten Menge und Preise
  • Ziel der datengetriebenen Wirtschaftlichkeitsanalyse ist die Harmonisierung der Produkte und wenn möglich bei mehreren Unternehmensstandorten auch die Standardisierung der Produktauswahl für den Beschaffungsprozess
  • igefa als bundesweiter Partner berät in der Produktauswahl und sorgt für die termingerechte Lieferung der Produkte

2. Schritt: Planung der Ausgabeautomaten-Landschaft anhand der Produkte und Arbeitswege

  • Menge
  • Typ des Automaten
  • Ort der Aufstellung, damit die Artikel möglichst nah am Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden

3. Schritt: Vorlaufphase von 4 - 6 Wochen

  • Planung der Automatenarchitektur für die Anzahl der Produkte und Menge in Abhängigkeit der Frequenz der Befüllung
  • Einrichtung der Software
  • Ggf. erfolgt in Absprache mit MAXXEO ein Test mit einem Automaten, um die letzten praktischen Details zu optimieren

4. Schritt: Rollout der Automatenlandschaft

5. Schritt: Serviceangebote, damit Sie jederzeit mit Sicherheit versorgt sind

  • Support bei technischen Fragen
  • ReKonfiguration, wenn sich an der Artikelauswahl, der Beschaffungsfrequenz oder vergleichbares etwas ändert
  • Anbindung an das Warenwirtschaftssystem
  • Reparatur

Ausgabeautomaten – Für welche Unternehmen eignet sich der Einsatz besonders?

  • Unternehmen mit Mehrschichtbetrieb
  • Unternehmen mit identischen Produkten und vergleichbaren Arbeiten an verschiedenen Standorten

Laut Max Richter gehören beispielsweise Lebensmittelbetriebe, die Getränke oder Milchprodukte an verschiedenen Standorten in Deutschland produzieren, zu den Unternehmen, die außerordentlich von Ausgabeautomaten profitieren. Die Gründe dafür sind einfach:

  • identische Arbeiten an verschiedenen Standorten und Betrieb der Produktionsanlagen rund um die Uhr
  • bessere Vergleichbarkeit der Standorte hinsichtlich Verbrauch mit Automatenlandschaft
  • standortbezogene und standortübergreifende Harmonisierung der Sortimente möglich
  • Standardisierung von Prozessen

Fazit: Zusammenarbeit MAXXEO und igefa – Was ist drin für Sie?

MAXXEO ist einer unserer Industriepartner und Experte für Ausgabeautomaten. Das Unternehmen bringt auf diesem Gebiet also entsprechendes Know-how in die Partnerschaft mit ein. Die igefa ist Ihr Versorgungsspezialist – angefangen von Reinigungschemie bis hin zur persönlichen Schutzausrüstung. Wir haben über 250.000 Produkte im Sortiment und bieten aufgrund unserer dezentralen Struktur mit mehreren Lägern eine schnelle, deutschlandweite Verfügarbeit.

Sie können Ihre Zulieferer reduzieren, haben dadurch einen Zeitgewinn und mehr Produktivität, senken Bestands- sowie Lagerkosten und nutzen vorhandene Ressourcen besser.

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Ihr Interesse ist geweckt?

MAXXEO und die igefa unterstützen Sie bei der Verschlankung der Beschaffung und reduzieren Ihre Kosten im Wareneinkauf um 10 bis 30 Prozent